Hanfsamen: Nährstoffe, Verzehrmöglichkeiten und Nebenwirkungen

Die Hanfpflanze gilt als Heilpflanze und das auch zurecht. So ist die Hanfpflanze insbesondere für ihre entspannende Wirkung bekannt. Irrtümlich denken viele Personen, dass alle Extrakte und Stoffe der Hanfpflanze High machen, dies trifft aber nur auf THC-haltige Präparate zu. Die Hanfsamen hingegen bündeln alle positiven Eigenschaften der Heilpflanze, ohne einen Rausch auszulösen.

Was hinter den kleinen Hanfsamen steckt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Darum sollten Hanfsamen auf dem Speiseplan landen

Hanfsamen gehören zu den Superfoods und als Superfood wird alles bezeichnet, was viele nährstoffreiche Inhaltsstoffe für den Menschen enthält. So stärken Hanfsamen das Immunsystem, können das eigene Wohlbefinden steigern und Müdigkeit bekämpfen.

Die Steigerung des Wohlbefindens ist vor allem auf die entspannende Wirkweise zurückzuführen, aber auch auf den Inhaltsstoff Tryptophan, der in Vitamin B2 steckt und stimmungsaufhellend wirkt. Doch nicht nur Vitamin B2 ist in Hanfsamen enthalten, sondern auch Vitamin B1 und Vitamin E. Während Vitamin B2 entspannend wirkt, regeneriert Vitamin E den Körper. Darüber hinaus beinhalten Hanfsamen viele Proteine, weshalb sie für Veganer eine tolle Alternative zu tierischen Proteinen darstellen.

Beim ersten Genuss der Hanfsamen stellen auch viele fest, dass sie nach dem Essen sehr satt sind. Der Grund hierfür sind die Ballaststoffe. Sie sättigen unseren Körper und sind daher während einer Diät besonders beliebt. Aber auch so sind Ballaststoffe toll, da sie die Verdauung in Schwung bringen.

Hanfsamen sind das perfekte Topping für süße und herzhafte Speisen

Aber wozu schmecken Hanfsamen nun eigentlich? Pur kann man diese zwar essen, das ist jedoch in der Regel etwas langweilig. Spielen Sie stattdessen ein bisschen mit den Hanfsamen und verwenden Sie diese als Topping. Beispielsweise schmecken Hanfsamen hervorragend in asiatischen Gerichten oder mediterranen Gemüsepfannen. In diesem Fall können Sie die Hanfsamen auch gerne etwas anrösten, so entfalten diese Ihren Geschmack noch mehr.

Wer die Hanfsamen lieber kalt genießen möchte, kann diese als Topping für Salate verwenden. Doch auch Frühstücksspeisen werden dank Hanfsamen gesünder. In einer Smoothie-Bowl, im Joghurt oder Quark, aber auch im Müsli sind sie schmackhaft und sorgen für einen guten Biss.

Möchten Sie selbst etwas mit Hanfsamen backen, empfehlen wir ein Brot. Den Teig mit Hanfsamen und anderen Körnern können Sie im Brotbackautomaten backen. So holen Sie das Maximale aus dem Brot heraus.

Machen Hanfsamen high?

Wie anfangs schon beschrieben, machen Hanfsamen nicht high. Dies liegt daran, dass die Samen selbst keine psychoaktiven Stoffe besitzen. Sie müssten schon die Blüten der Hanfpflanze mitessen oder andere Extrakte der Hanfpflanze genießen, um High machende Stoffe zu konsumieren. Da im deutschen Handel nur Hanfprodukte mit einem maximalen THC-Gehalt von 0,2 % frei verkäuflich sind, müssen Sie sich darüber keine Sorgen machen und können diese unbesorgt genießen. Auch bei einer großen Menge der Hanfsamen an einem Tag passiert Ihnen nichts.

Nebenwirkungen von Hanfsamen

Nicht alle Menschen vertragen Hanfsamen. So kann auch eine Hanfsamen Allergie beim Genuss der Samen auftreten. Eine Allergie kann zu einer Entzündungsreaktion des Körpers führen. Symptome einer Allergie sind Ausschläge auf der Haut, Asthma, Atemnot oder aber juckende Augen.

Die Wahrscheinlichkeit gegen Hanfsamen allergisch zu sein, können Sie leicht durch das Betrachten von Kreuzallergien ausschließen. Wer gegen Tomaten, Pfirsiche und Haselnüsse allergisch ist, ist wahrscheinlich auch gegen Hanfsamen allergisch. Alle anderen dürfen die Samen gerne probieren.

Fazit

Hanfsamen dürfen also gerne auf den Speiseplan landen. Dank der vielfältigen Verzehrmöglichkeiten können Hanfsamen sogar ganz oft im Ernährungsplan vorkommen und ein Gericht abrunden. Allergien sollten vor dem Genuss jedoch ausgeschlossen werden.

Also: Beherztes Zugreifen ist erlaubt. Der Körper wird es danken.